Aktuelles

Verleihung der Abiturzeugnisse 2019

Am 15. Juni diesen Jahres fand in der Turnhalle Martinsee der diesjährige Abiball statt.
Ab 16.30 Uhr versammelten sich die 110 Abiturientinnen und Abiturienten vor Ort, bevor sie eine Stunde später ihr letztes Jahrgangsfoto aufnahmen und mit einem Sektempfang die rund 600 Anwesenden in Stimmung brachten. Geladen waren die Familien und Freunde der Abiturienten, sowie einige Lehrer und Schulleiter Herr Ritter mit Oberstufenleiter Herrn Kaletta, um diesen besonderen Anlass mit ihnen zu feiern. Als der Ball um 18 Uhr mit dem Lied „Zeit zu gehen“ von Unheilig und dem Einlauf der Abiturient*innen eröffnet wurde, waren alle Plätze in der Halle belegt und die Besucher warteten gebannt auf den Beginn der Veranstaltung.
Die Abiturienten Marie Pfeiffer und Jan Klose moderierten humorvoll - ganz ohne Mikrofonständer, zum Leidwesen weiterer Redner - durch den Abend. Herr Ritter untersuchte in seiner Eingangsrede das diesjährige Abimotto „Abicetamol - der Schmerz hat ein Ende“ auf die möglichen Arten von Schmerzen, die die Abiturienten in ihrer Schulzeit erlebt haben könnten. Schließlich betonte er, dass Schmerzen zum Leben gehören, unvermeidlich seien, einen ermutigen weiterzumachen und für seine Ziele zu kämpfen (wobei er nicht von physischen Schmerzen sprach).
Anschließend dankte Herr Ritter den beteiligten Lehrern für ihre Arbeit in diesem Jahr und sprach stolz von den erreichten Ergebnissen: von der Abinote 1,0 bis zur Note 3,6 war alles dabei, wobei der Gesamtschnitt, ähnlich wie im letzten Jahr, bei 2,4 lag. Nach Herrn Ritter sprachen Herr Hibbeler, Stadverordenetenvorsteher der Stadt Heusenstamm, der an diesem Abend repräsentativ für den Bürgermeister Heusenstamms auftrat, und Hr. Matteo, der den Vorsitz des Schulelternbeirats innehat. Zum Schluss, vertretend für alle Tutor*innen dieses Jahrgangs, dankte Herr Kurbel außerdem allen Personen, die seit Krabbelgruppenzeit der Abiturient*innen zu deren Bildungsprozess beigetragen haben.
Im Anschluss der Reden fuhren Herr Kaletta und Herr Ritter mit der Vergabe der Abiturzeugnisse fort – der Moment, den alle herbeigesehnt hatten. Jeder, der die Treppe hochstieg, die Bühne überquerte und sein Zeugnis empfing, trug ein stolzes Lächeln auf den Lippen und kostete diesen bedeutenden Moment, in Begleitung tosendes Beifalls, aus. Nachdem alle Schüler*innen eines Tutoriums ihre Zeugnisse überreicht bekommen hatten, wurde noch ein letztes Tutorienfoto aufgenommen.
Alle Jahrgansbesten (mit einem Schnitt von 1,0 - 1,3) bekamen zusätzlich noch Buchpreise überreicht - genauso die Schüler, die hervorragende Leistungen in den Fächern Chemie, Mathe, Philosophie (hier Ethik) und in Gesellschaftswissenschaften erlangten. All jene mit einem Schnitt bis 1,5 bekamen zusätzlich unterschiedliche Onlinestipendien und Mitgliedschaften in verschiedenen Wissenschaftskreisen.
Nach der Verleihung wurde das Buffet eröffnet, dass von angenehmer Hintergrundmusik und einer Foto-Diashow begleitet wurde. Die Diashow zeigte Fotos von Klassenfahrten und gemeinsamen Ausflügen und es herrschte eine heitere Stimmung im Saal. Das Programm fuhr mit den Bieber Jumpers fort, die außergewöhnliche Kunststücke beim Seilspringen vollführten. Der Abiturient Tony Zhang hielt eine lebhafte und emotionale Jahrgangsrede, die von den Tutoriumsreden gefolgt wurde.
Das Männerballett, vorgeführt vom Sport LK, stellte den nächsten witzigen Programmpunkt des Abends dar und sorgte für große Unterhaltung beim Publikum, denn die Jungs trugen schöne Tutus und tanzten Choreografien aus bekannten Popsongs nach.
Das Programm neigte sich langsam dem Ende zu und nachdem der Song „Wonderwall“ vom gesamten Jahrgang gesungen wurde, begann allmählich die Tanzrunde.

Sadaf Yousifzai (Abiturientin Jahrgang 2019); Katharina Heringhaus & Elena Günther (10a)

Bundesjugendspiele am ARG

Bundesturnspiele der 6. & 8. Klassen

Am 24.05.2019 fanden in der Turnhalle unserer Schule die Bundesturnspiele der 6. und 8. Klassen statt. Während sich die Bundesjugendspiele mit Leichtathletik beschäftigen, wird bei den Turnspielen, wie der Name schon sagt, geturnt.
Neben den Klassen und ihren Lehrern waren der Sport-LK und die Schulsanitäter anwesend, welche zur Unterstützung der Schülerinnen und Schüler engagiert wurden.
Zu Beginn der Veranstaltung wurde die Anwesenheit kontrolliert und im Anschuss wurde jede Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt. Nachdem sich alle aufgewärmt hatten, gingen die Gruppen an die verschiedenen Stationen, die es zu meistern galt. Bei jeder Station wurde von den anwesenden Sportlehrern und dem LK zwischen „bestanden“ und „nicht bestanden“ unterschieden und so die Punkte vergeben. Nachdem man fertig war, rotierten die Gruppen kreisförmig die Stationen.
Es wurden regelmäßig Pausen eingelegt und die Lehrer haben darauf geachtet, dass die Schüler genug trinken, da es in der Halle sehr warm war. Alle Schüler haben sich sehr gut geschlagen!

Bundesjugendspiele der 5. Klassen

Am Tag nach den Bundesturnspielen fanden die Bundesjugendspiele im Sportzentrum Martinseestraße statt. Anwesend war nur der 5. Jahrgang, da für die anderen Jahrgänge, deren Spiele später am Tag gewesen wären, die Bundesjugendspiele wegen der zu hohen Temperaturen abgesagt wurden.
Der anwesende Jahrgang versammelte sich um 8 Uhr morgens und die Klassen bekamen jeweils einen Betreuer zugeteilt, der sich zunächst mit den Klassen aufwärmte. Danach ging es darum, in vier verschiedenen Disziplinen möglichst gute Ergebnisse zu erzielen: Weitsprung, Sprint, Weitwurf und ein 800m-Lauf galt es zu meistern.
Obwohl die Temperaturen immer weiter stiegen, meisterten alle Kinder ihre Bundesjugenspiele großartig, wobei auch hier glücklicherweise viele Trinkpausen gemacht wurden.

 Anna Schweizer, Elena Günther, Katharina Heringhaus (10a)

1. Platz für das Adolf-Reichwein-Gymnasium bei ExploreScience-Wettbewerb

Am 22. Mai reiste das Adolf-Reichwein-Gymnasium aus Heusenstamm mit drei Projekten und neun Schülerinnen und Schülern zum Wettbewerb „ExploreScience“ in den Luisenpark nach Mannheim. Mit dieser jährlich stattfindenden Veranstaltung der Klaus-Tschira-Stiftung sollen junge Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaften spielerisch begeistert werden. Neben den Wettbewerben bei ExploreScience gibt es auch eine Ausstellung mit vielen Experimenten zum Mitmachen sowie Experimentier-Shows und noch viele weitere Attraktionen zu sehen und zu erleben.

Doch zunächst war die Aufregung für den Wettbewerb „Papierturm“ bei den Kindern groß. Die Wettbewerbsaufgabe war es, einen möglichst leichten und 90cm hohen Turm ausschließlich aus Papier und/oder Pappe zu bauen, wobei das verwendete Material nur mit handelsüblichem Flüssigkleber zusammengehalten werden darf. Außerdem muss jeder Turm nach dem Wiegen einen Belastungstest bestehen, sodass er ein Gewicht von einem Kilogramm aushält. Anschließend testete die Jury alle Papiertürme auf ihre ‚Erdbebensicherheit‘, indem diese auf eine spezielle Rüttelvorrichtung angebracht wurden. Sie mussten dann eine Minute lang die Rüttel- und Kippbewegungen der Maschine aushalten. Anschließend führte die Jury den Belastungstest mit dem Gewicht erneut durch, um zu überprüfen, ob die Papiertürme immer noch stabil sind. Für jeden Test hat die Jury Punkte vergeben. Bei Erfüllung aller Kriterien entschied die Masse des Papierturms über die Platzierung.

Auf den Wettbewerb haben sich die neun Schülerinnen und Schüler des ARG zusammen mit ihrer Physiklehrerin Swantje Velten vier Monate lang vorbereitet. Hierfür trafen sie sich außerhalb des Unterrichts. Angefangen mit dem normalschweren Umweltpapier aus der Schule, begannen sich die Teilnehmer erste Gedanken über die Form des Turms zu machen. Die Herausforderung bestand nun darin, dass der Papierturm rund oder eckig sein konnte, jedoch eine Seitenlänge bzw. einen Durchmesser von 10cm nicht überschreiten durfte. Ob säulenartige Türme, gedrehte oder ineinandergesteckte Papierstreifen, Stockwerke geformt wie Bienenwaben, symmetrisch oder asymmetrisch angeordnete Papierkästen – vieles probierten und verwarfen die Schülerinnen und Schüler, bevor die fertigen Papiertürme der Jury präsentiert werden konnten.

Nachdem sich die Gruppe vom ARG am Wettbewerbstag angemeldet, die von der Stiftung bereitgestellten Teilnehmer-Shirts und Lunchpakete abgeholt und ihren zugewiesenen Platz im Wettbewerbszelt aufgesucht hatte, stieg die Aufregung weiter an. Fast 2500 SchülerInnen und 850 Gruppen waren zum Teil von weit her angereist und einige standen bereits Schlange vor dem Jurybereich. Da ein Papierturm die Zugfahrt nicht heil überstanden hatte, packte die Gruppe kurzerhand die Heißklebepistole aus und reparierte und optimierte fast eine Stunde lang ihren Turm. Es blieb auch Zeit, sich mit anderen zu unterhalten, die anderen Papiertürme zu begutachten und sich untereinander mit Heißkleber und Papierturmbaugeschick auszuhelfen.

Dann stellten sich unsere Gruppen im Jurybereich an. Der reparierte Turm, eine eckige Turmvariante  aus Wellpappe, meisterte alle Tests ohne Probleme. Der Einsatz der Heißklebepistole hatte sich gelohnt und die drei Mädchen Mia Grulke, Luisa Matle und Mia Pfeffer waren sichtlich zufrieden mit sich. Der zweite Turm von Zoha Arshed, Yemaya Marold und Rania Uddin – eine runde Variante mit Pfeilern aus gerolltem Papier, die sich von unten bis ganz nach oben erstreckten – war als nächstes an der Reihe. Beim Erdbebentest hielt die Gruppe den Atem an. Die Pfeiler begannen durch die Rüttelbewegung immer heftiger zu schwingen und drohten einzustürzen. Am Ende hielt der Turm  diesem Test stand und selbst die Jury sprach der Gruppe anerkennende Worte für ihre außergewöhnliche und kreative Bauweise aus. Die dritte Gruppe des ARG zeigte der Jury einen schlichten runden Turm mit einem Durchmesser von nur sieben Zentimetern. „So konnte Papier eingespart werden“, erklärte ein Gruppenmitglied der Jury auf Nachfrage. „Zudem haben wir eine besonders leichte Papiersorte  verwendet.“ Die Jury war begeistert ob der geringen Masse von nur 18 Gramm. (Dies entspricht nur etwas mehr als drei Blättern herkömmlichen Druckerpapiers für den gesamten Turm.) Diese Konstruktion brachte die Gruppe von Niklas Bellmann, Jasir Fakir und Jonas Kremin auf den ersten Platz. Die Gruppe darf sich über ein Preisgeld in Höhe von 500€ freuen.

Nach dem Wettbewerb blieb der Gruppe noch etwas Zeit, im Luisenpark spazieren zu gehen und sich bei einer kleinen Bootsfahrt auf dem See des Parks über die Erlebnisse des Tages auszutauschen. Fazit der Gruppe: „ExploreScience in Mannheim hat aus unserer Sicht nicht zu viel versprochen: Wir haben Naturwissenschaften erlebt!“ Für die Kinder stand noch auf der Rückfahrt zum Frankfurter Hauptbahnhof fest, dass sie nächstes Jahr unbedingt wieder mitmachen wollen. 

Konflikte nach 1945 – eine Ausstellung der Klasse 10a

Nachdem wir im Geschichtsunterricht im März diesen Jahres im Jahr 1945 angekommen waren, stellte uns Frau Hansen vor eine neue Aufgabe:

Statt des regulären Unterrichts mit Buch und Heft durften wir uns alleine oder in Gruppen von zwei bis drei Personen zusammenschließen und uns selbstständig mit einem Konflikt, der nach dem Zweiten Weltkrieg stattfand, beschäftigen. Zunächst bestand die Aufgabe darin, uns inhaltlich in unser gewähltes Thema einzuarbeiten und dann der Klasse, mit Hilfe einer PowerPoint-Präsentation, die bisherigen Ergebnisse vorzustellen. Nach jeder Präsentation wurde dann im Plenum überlegt, wie der Konflikt dargestellt werden könnte, wobei die Ideen von höchster Kreativität zeugten.

Nachdem alle Referate gehalten wurden, ging es darum, die „Produkte“ zu entwickeln. Wir sollten unseren Konflikt also so aufbereiten, dass er für unterschiedlichste Jahrgangsstufen verständlich und spannend wird. In den wenigen verbleibenden Unterrichtsstunden, und auch zu Hause, wurde dann ab Mitte Mai an den verschiedenen Ideen gebastelt.

Am 14. Juni mündete unsere Arbeit in der Ausstellung. Alle entwickelten Produkte wie Filme, Plakate und Modelle, wurden in A214 ausgestellt. Frau Hansen eröffnete die Ausstellung fachgerecht mit dem Zerschneiden eines roten Bandes und wir stießen mit alkoholfreiem Kindersekt auf unsere erbrachten Leistungen an. Die Klassen, die uns besuchten, wanderten zwischen den Ausstellungsobjekten und dem Buffet hin und her. Alle Besucher wirkten interessiert und lobten die Vielfältigkeit der Themen: von „Klassikern“ wie der Kubakrise, dem Vietnamkrieg, dem Jugoslawienkrieg oder dem 9. September, bis hin zu modernen Themen, wie dem Brexit, den Terroranschlägen in Frankreich oder dem Konflikt vom Beitritt der Türkei in die EU. Auch Konflikte, die vielen bislang eher unbekannt waren, wie zum Beispiel dem Scharia-Konflikt in Nigeria oder dem Falklandkrieg, wurden präsentiert.

Zu sehen sind die Ausstellungsstücke noch Montag (17.06.) und Dienstag (18.06.) jeweils von 8.35 Uhr bis 10.25 Uhr in A214. Wir laden Sie herzlich ein, uns zu besuchen und sich ein eigenes Bild von den Konflikten nach 1945 zu machen.

 

Katharina Heringhaus & Elena Günther (10a)

Heusenstamm empfängt die diesjährigen englischen Austauschschüler

Am Donnerstag, dem 13. Juni 2019, empfing der Bürgermeister Heusenstamms, Hr. Öztas, die diesjährigen Austauschschüler aus England sowie deren Austauschpartner*innen aus unserer Schule.

Am Haupteingang des ARGs versammelten sich nach der ersten großen Pause die Schülerinnen und Schüler des Austauschs, welcher jährlich zwischen der JUDD School aus Tonbridge und dem Adolf-Reichwein-Gymnasium aus Heusenstamm, unter der Leitung und Organisation von Fr. Rübsamen vom ARG und Fr. Lambert aus der JUDD School, stattfindet.
Die Gruppe ging erwartungsvoll dem offiziellen Empfang im Heusenstammer Rathaus durch die Allee und den Schlossgarten entgegen.
Dort angekommen, wurde die Gruppe in den sogenannten „Hauptraum“ des Hauses geführt, in dem regelmäßig politische Sitzungen stattfinden.
Nachdem alle Platz genommen hatten, wurden alle Teilnehmer herzlichst von Frau Wolf (Vertreterin der Stadt) begrüßt. Frau Rübsamen erklärte im Anschluss die in Heusenstamm und allgemein in Deutschland geltende Politik, da sich das System in England von dem in Deutschland unterscheidet. Sie berichtete über die Gründung und Entstehung der Einrichtung des Heusenstammer Rathauses. Zudem wurden allgemeine Fakten über die Kreisstadt Heusenstamm benannt.
Kurze Zeit später betrat Bürgermeister Öztas den Raum und hielt eine feierliche Ansprache, worin er betonte, dass die Freundschaft zwischen Tonbridge und Heusenstamm durch aktive Bemühungen um jeden Preis aufrechterhalten werden müsse. Unter anderem brachte er den Schülern die Bedeutung seines Amtes näher und beschrieb seine Aufgabenfelder. Danach gab es die Möglichkeit Fragen zu stellen, worunter eine lautete, ob der Austausch trotz des anstehenden Brexit auch zukünftig stattfinden wird. Frau von Knorre, Mitglied des Freundschaftskreises, entkräftete diese Befürchtung mit der Aussage, dass der Austausch auf jeden Fall auch künftig bestehen bleibt.
Es folgte eine Danksagung von Fr. Lambert, welche gemeinsam mit ihrem Kollegen Herrn Headon ihre Schüler aus England nach Deutschland begleitete, sowie von Fr. Rübsamen.
Nachdem die Gruppe das Rathaus verlassen hatte, wurde noch ein Gruppenfoto gemacht und anschließend der Weg zurück zur Schule eingeschlagen.

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass dieser Austausch in der Lage ist, politische Hürden zu überwinden. Er steht im Zeichen der Pflege und Erweiterung der deutsch-englischen Freundschaft.

Tobias Fuhr und Katharina Heringhaus (10A)