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Einführungsfahrt der E-Phase 2019/-20 in Wiesbaden

Es herrschte eine vorfreudige und ausgelassene Stimmung, als sich die neuen Tutorien am Dienstagmorgen des 13. August um 8:30 Uhr auf dem kleinen Hof zusammenfanden, um auf drei Reisebusse zu warten, die sie mit ihren Tutoren und weiteren begleitenden Lehrern, in die Jugendherberge Wiesbaden bringen sollten.

Nach einer knapp einstündigen Fahrt betraten die circa 130 Schülerinnen und Schüler das Gelände der Jugendherberge, um sich den dort geltenden Regeln sowie der Zimmereinteilung zu widmen. Obwohl diese, zum Unmut mancher Schülerinnen und Schüler, tutoriumsweise aufgeteilt wurden, konnte sich jeder schnell an die neue Situation gewöhnen. Die Schlüssel wurden übergeben, die Zimmer gestürmt und direkt einquartiert. Anschließend gab es für alle ein umfangreichendes und vielfältiges Mittagessen, wobei Vegetarier und Allergiker nicht unbeachtet gelassen wurden. Es folgte eine kurze Mittagspause, an die sich auch schon das erste Modul anschloss, dass alle Schülerinnen und Schüler zu absolvieren hatten.

Insgesamt gab es fünf Module (à 3 Stunden), die es zu absolvieren galt. Wir alle wurden jeden halben Tag wild durcheinander gemischt, so dass wir die Möglichkeit hatten, unseren Jahrgang kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen. Jeder schloss die Module in einer unterschiedlichen Reihenfolge ab.

Modul 1, geleitet von Frau Nau und Frau Neumann, beschäftigte sich mit Informationen zur Oberstufenorganisation. Uns wurden Ratschläge und Tipps gegeben, wie wir uns am besten in die Oberstufe einfinden können und was wir beachten sollen. Das System des Abiturs, sowie der Weg dorthin wurden uns nähergebracht und erklärt, auch wenn uns dieses allen noch recht weit entfernt scheint. Auch die neuen Erwartungshaltungen unserer Tutoren*innen und Lehrer*innen sowie der Unterschied zwischen Mittel- und Oberstufe wurden uns aufgezeigt, sodass wir uns schon mal ein Bild von dem Weg machen konnten, den wir jetzt zu meistern wagen.

In Modul 2 durften wir zwischen Tanz, geleitet von Frau Hänsel, oder Theater, geleitet von Frau Kuhlins und Frau Rübsamen, wählen. Wir Schüler*innen versuchten, uns diesen sportlichen Aktivitäten voll und ganz hinzugeben. Ziel war es bei beiden, aus sich herauszukommen und Dinge auszuprobieren, die man sich sonst nicht trauen würde. Eröffnet wurde dieses Modul mit einem Warmup. Daraufhin lernten die Tänzer/-innen einen Gruppentanz auf den aktuellen PopSong „Señorita“ von Shawn Mendes und Camila Cabello und einen weiteren Tanz, der eine Emotion darstellen und Ausdruck verleihen sollte. Die Schauspieler/-innen hingegen, studierten eine kurze Szene zu einem selbstgewählten Gefühl ein. Die Tänze und Szenen sollten dann an unserem letzten Donnerstagabend, dem 15.08, vor allen vorgeführt werden, was natürlich für wilde Diskussionen sorgte, sich aber als ein voller Erfolg herausstellte! (Aber dazu später mehr… ;-))

Herr Vettel und Frau Pilakowski, welche Modul 3 übernahmen, vermittelten uns Schülern in „Wie halte ich einen guten Vortrag“ die vier Persönlichkeiten, die man in einer Gruppenarbeit, bei der Ausarbeitung eines Referats vertreten kann. Anschließend lernten wir, wie man einen guten Vortrag hält und was die wichtigsten Faktoren dabei sind. Zur Übung durften wir danach einen spontanen Kurzvortrag über einen beliebigen Gegenstand halten, was ausnahmslos jedem sehr gut gelungen ist und zur Erheiterung aller führte.

Modul 4 beschäftigte sich mit der Frage „Wie gelingt eine gute Gruppenarbeit?“, was uns von Herrn Rink, Frau Hingst-Hock und Frau Nuß nähergebracht wurde. Die praktischen Übungen, wie z.B. mit einem Partner ohne Kommunikation zusammen mit einem einzelnen Stift etwas zu malen, haben den meisten von uns Spaß gemacht. Eine weitere Übung bestand darin, als große Gruppe Stühle in einem Stuhlkreis auf den vorderen zwei Beinen balancieren zu lassen, ohne dass einer dabei in die Normalposition zurückfällt. Zugleich musste man diesen Stuhlkreis einmal als Gruppe umrunden und man durfte zur Hilfe nur eine Hand verwenden... das war gar nicht so leicht, wie man zuerst dachte. Der krönende Abschluss dieses Moduls war, dass man in vierer bis fünfer Teams ein Modell basteln sollte, das einem Ei ermöglicht, einen Sturz aus dem 2. Stock zu überleben.

In Modul 5, unter der Leitung von Frau Velten und Herrn Fleckenstein, wurde das Thema „Wer bin ich und wer möchte ich sein?“ behandelt. Hier beschäftigten wir uns damit, welche „Grundbausteine“ in unserem Leben Priorität haben, mit unserem Lebenslauf und damit, welche „Stolpersteine“ uns geprägt und was für gute Verläufe uns voran gebracht haben. Es war sehr interessant die Lebensverläufe anderer zu erfahren, zumal man sich gegenseitig nochmal ein bisschen besser kennengelernt hat. Eine weitere Thematik bestand darin, was für Ziele wir uns für unserer Zukunft gesetzt haben und wie wir diese am besten verfolgen können. Zum Abschluss gab es die Möglichkeit, einen Brief an sich selber zu schreiben, welchen wir im kommenden Jahr wieder zurückerhalten werden.

In unseren freien Stunden und Pausen konnten wir auf dem Herbergsgelände Volleyball, Fußball und Tischtennis spielen, hatten die Möglichkeit die Jugendherberge zu verlassen, um in die nahgelegene Innenstadt zu gehen oder einfach ein wenig die Umgebung zu erkunden.

Am letzten Abend sollten dann die Ergebnisse von Modul 2 (Darstellendes Spiel und Tanz) vor allen vorgeführt werden. Nach einer schnellen Generalprobe ging es dann um 20:30 Uhr auch schon los mit der Vorführung. Von der gigantischen Emotion Hass, bis hin zur zuckersüßen Liebe, über Angst und Freude, Glück sowie Trauer, waren so gut wie alle greifbaren Gefühle und Ausdrücke vertreten und versetzten den Raum in eine schwingende Atmosphäre. Zudem verführten die Schülerinnen und Schüler, welche sich hingebungsvoll in die Rolle eines Schauspielers versetzten, das Publikum in die Situation, sich in den einzelnen Sketchen wiederzuerkennen. So wurde beispielsweise ein Erfolgserlebnis in der Schule, eine Mobbing- und Wutsituation sowie eine Szene, in der ein Wunsch erfüllt wurde, bilderhaft dargestellt.

Zum krönenden Abschluss führten unsere ca. 70 Tänzerinnen und Tänzer noch den gemeinsamen Gruppentanz auf und ließen damit die Aufführung enden.

Am Freitag, den 16.08. hieß es dann: frühstücken, Koffer packen, Zimmer aufräumen und Schlüsselabgabe. Nach gut einer Stunde Fahrt fand sich dann die E-Phase am Haupteingang des ARGs wieder, um den endgültigen Weg nach Hause einzuschlagen, um eine Menge verpassten Schlaf wieder aufzuholen und die schönen Erlebnisse Revue passieren zu lassen. ;-)

 

Katharina Heringhaus und Elena Günther (E1)

Erfolg bei Wettbewerb "Bes Smart - Don't Start"

Vier Klassen des ARG (6d, 6f, 7a, 10b) erhielten als Anerkennung für die erfolgreiche Teilnahme beim Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen "Be Smart - Don't Start" einen Sachpreis im Wert von 50€. Im Rahmen dieses Wettbewerbs verpflichteten sich die Klassen dazu, sechs Monate lang rauchfrei zu bleiben. Nur, wenn Klassen erfolgreich rauchfrei bleiben, können sie etwas gewinnen.
Neben diesen vier genannten Klassen waren noch weitere Klassen des ARG bei diesem Wettbewerb aktiv dabei. Auch wenn sie leer ausgingen, also keinen Preis erhielten, hat jede Klasse ein Zeichen gesetzt, rauchfrei bleiben zu wollen und etwas Gutes für die eigene Gesundheit getan.
Bei diesem bundesweiten Wettbewerb nahmen in diesem Schuljahr 7112 Klassen mit rund 185000 Schülerinnen und Schülern teil. 5682 Klassen schlossen diesen Wettbewerb erfolgreich ab.

Wasserschaden im A-Bau

In den Ferien ist es im A-Bau auf Grund eines defekten Eckventils zu einem Wasserschaden gekommen. Die Trocknungsarbeiten sind noch nicht ganz abgeschlossen, dennoch kann der Unterricht ab Montag, dem 12. August 2019, regulär stattfinden.

Weitere Infos finden Sie hier.

Wir wünschen allen einen guten Start in das neue Schuljahr!