Schulentwicklung
Gesellschaftliche Veränderungen und Reformen in der Bildungspolitik machen es unerlässlich, dass sich auch Schulen ständig wandeln müssen. Am ARG wird an diesem Umbruchsprozess akitv gearbeitet.
Nähere Informationen finden Sie in den nachfolgend aufgeführten Dokumenten, dem Bericht zur Inspektion des Adolf-Reichwein-Gymnasiums vom 08. bis 11.12.2009 sowie unser Enwicklungsvorhaben und die Inhalte zur getroffenen Zielvereinbarung mit dem staatlichen Schulamt. Daraus resultierend wurde in einem ersten Schritt das neue Leitbild der Schule formuliert und verabschiedet.
Weitere Informationen
Pädagogischer Tag
Angeregt und auf Antrag durch die Fachkonferenz Geschichte fand am 09. Janaur 2012 ein Pädagogischer Tag am ARG statt. Thema war die Frage nach alternativen Leistungsbemessungen und -bewertungen in der Oberstufe. Anbei finden Sie die vorläufigen Ergebnisse.
Unser gemeinsames Leitbild
Das ARG ist seinem Namensgeber Adolf Reichwein verpflichtet.
Das Leitbild formuliert die gemeinsam entwickelten Gestaltungsräume der pädagogischen Arbeit am ARG.
1. Schule als Lebensraum
Alle Mitglieder der Schulgemeinde des Adolf-Reichwein-Gymnasiums lassen sich leiten von dem Grundgedanken einer Gemeinschaft, die gemeinsame Ziele verfolgt. Als Grundlage des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit akzeptieren sie das Prinzip der Kooperation und Kommunikation in gegenseitiger Wertschätzung. Ziel ist die Schaffung eines Lernfeldes ARG, mit dem sich Lehrer, Schüler, Eltern identifizieren können. Alle Mitglieder der Schulgemeinde sind dafür verantwortlich, dass der Lebensraum Schule human und gesundheitsfördernd gestaltet wird. Drei Grundsätze werden besonders hervorgehoben:
Das ARG versteht sich als
- demokratisch (z.B. Vermittlung von allgemeinen Werten, Transparenz von Entscheidungsprozessen);
- kulturoffen (z.B. Begegnung mit Fremdem, Respekt und Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lebensformen);
- sozial (z. B. Rücksichtnahme auf und Unterstützung von Schwächeren, Engagement nach innen und außen).
2. Persönlichkeitsentwicklung
Die Lehrerinnen und Lehrer des ARG stellen die Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen und Aktivitäten. In Zusammenarbeit mit den Eltern soll die Schülerin bzw. der Schüler zu einer selbstbestimmten, mündigen und verantwortungsbewussten Persönlichkeit werden, die – auch in der Gruppe – Entscheidungen treffen, vertreten und verantworten, aber die von anderen ebenfalls akzeptieren kann. Im Rahmen dieser Entwicklung sind Motivation und Leistungsbereitschaft von großer Bedeutung, da sie einen Wandel vom „Belehrtwerden” zum autonomen Lernen in Gang setzen. Das ARG schafft eine dementsprechende Lernatmosphäre und vermittelt hierfür geeignete Arbeitsformen. Inhaltlich bezieht sich der beschriebene Prozess auf drei Bereiche:
- Soziale Kompetenzen
- Fachliche Kompetenzen
- Entfaltung von Kreativität
3. Herstellung von Chancengerechtigkeit und -gleichheit
Das ARG soll den Schülerinnen und Schülern die Chance geben, durch angemessene (Lern-)Angebote die jeweils optimalen Ergebnisse zu erreichen. Dies umfasst eine individuelle Beratung und Förderung von Schülerinnen und Schülern sowohl im Hinblick auf besondere Begabungen als auch den Ausgleich von Defiziten oder Beeinträchtigungen. Dafür stehen alle Mitglieder der Schulgemeinde in der Verantwortung (z.B. „Schüler helfen Schülern”).
4. Lernprozesse
Aus den oben gesetzten Schwerpunkten ergibt sich die Notwendigkeit, die Lernprozesse durch angemessene Methoden und Arbeitsformen so zu organisieren und ständig weiterzuentwickeln, dass Freude und Selbständigkeit als Bestandteil schülerorientierten Unterrichts beim Lernen ermöglicht werden; dabei soll eine Orientierung an Leistung im Hinblick auf den gymnasialen Bildungsabschluss gewährleistet werden. Realisiert werden soll dies auch durch Unterrichtsformen wie Projektunterricht, fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht, Ausbau der Ganztagsangebote, Förderunterricht, Nutzung außerschulischer Lernorte.
Das Leitbild des Adolf-Reichwein-Gymnasiums wurde am 05.09.2011 von der Gesamtkonferenz und am 04.10.2011 von der Schulkonferenz beschlossen.